der Singapore Sling von freilaufende Limetten

Der Singapore Sling ist vor allem eines: Pink. So pink, dass sich Anfang des 20. Jahrhunderts eine Zeitung über den „pink drink for pale people“ („pinker Drink für bleiche Leute“, lies: Engländer) lustig macht.

Um seine Entstehung ranken sich Gerüchte und Geschichten, jede ein bisschen anders, und wie der originale Singapore Sling aussah, weiß keiner so genau. Sicher ist nur, dass 1936 ein Rezept für einen Drink mit dem Namen Singapore Sling im Raffles Hotel in Singapur einem Kellner abgeschwatzt wurde, sehr zum Missvergügen von Ngiam Tong Boon, seines Zeichens Barkeeper an der Long Bar des Raffles und Erschaffer von genau diesem Rezept. Den Safe, in dem Tong seine Geheimnisse aufbewahrt haben soll, kann man heute noch im Raffles Hotel Museum besichtigen. Gegen redselige Kellner hilft der aber eben nicht.

Allerdings ging das Rezept vermutlich im zweiten Weltkrieg verloren, so dass der Neffe von Ngiam Tong Boon den Drink in den 70er Jahren neu erfinden musste und dabei beschloss, dass sich ein kräftiger Schuss Ananassaft bestens im Singapore Sling machen würde.

Vorsichtshalber gratulieren wir also beiden Vertretern der Ngiam Barkeeperdynastie, setzten unsere Sonnenbrillen auf und widmen uns wieder der Unterdruckproduktion im Strohhalm.

kostet 6,00 €
Der ist mit 3 cl Gin & 3 cl Likör gemacht und kommt in einem Longdrinkglas mit 0,25 l Volumen.

mit und und und und und und

Das ist einer von denen, die ohne ein paar Prozente hier und ein paar Umdrehungen da einfach nicht schmecken.

Deshalb bringen wir dazu gar keine alkoholfreie Version mit.